Die astrologischen Analogien
Die Analogie ist eines von zwei grundlegenden Erklärungsmodellen der Astrologie. Demnach wirken die Gestirne nicht direkt auf die Erde, sondern dienen als eine Art Anzeiger. Die Erde ist entsprechend ein Abbild des Kosmos; alles, was sich auf ihr ereignet, hat seine Parallelen am Himmel. Die Gestirne zeigen dies an, und deshalb können Astrologen aus dem Stand der Planeten, etc. Rückschlüsse auf irdische Ereignisse und Personen ziehen. Die psychologische Astrologie sieht die Gestirne als Indikatoren für rein innerseelische Prozesse.
Die analoge Erklärung des astrologischen Wirkmechanisnus geht historisch zurück auf den mythischen Hermes Trismegistos (die Astrologie hat sie gemeinsam mit anderen esoterischen bzw. hermetischen Philosophien).
Noch im siebzehnten Jahrhundert lobte der Jesuit Athanasius Kircher den Analogieschluss als "wunderbares Kompendium, das den Philosophen wie ein Ariadnefaden leitet, ohne Gefahr, dass er sich jemals im verborgenen Dickicht der Natur verlieren könnte. Mit Hilfe der ars analogica lernt er, dass der Zusammenhang der Dinge auf der Erdkugel, im Mikrokosmos, d.h. im Menschen als einem Sohn der Welt, ferner im politischen, meteorologischen, medizinischen und ethischen Bereich strukturell derjenigen in allen einzelnen Planetensystemen gemäß ihren spezifischen Eigenarten und Verhältnissen entspricht..." In jüngerer Zeit wurden regelrechte Analogieketten u.a. von Thorwald Dethlefsen, Nicolas Klein und Rüdiger Dahlke dargestellt.
Beispiele der Analogien(allgemein):
- Mikrokosmos/ Makrokosmos
- Äußerer Himmel/ innerer Himmel
- Himmlische Planeten/ Irdische Planeten
- Das hermetische Gesetz: wie oben, so auch unten
(Quelle: weitgehend von AstroWiki übernommen)
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