Das Quincunx


Symbol: quincunx

Synonym:

''Fünfzwölftelschein'' (veraltet)

 

Ein Aspekt, bei dem sich zwei Planeten im Winkelabstand von 150 Grad zueinander befinden. Der Quinkunx gilt als einer der wichtigsten Nebenaspekt. Er kann mit einem Orbis von bis zu 3 Grad berechnet werden. Selbst Astrologen, die gewöhnlich nicht mit Nebenaspekten arbeiten, beziehen den Quinkunx häufig mit ein.

 

Deutung


Der englische Terminus ''inconjunct'' für den Quinkunx bedeutet Unverbundenheit, unverbundene Zeichen wurden in der klassischen Astrologie auch als peregrin, also fremd zueinander, bezeichnet. Und dies ist auch der Hauptansatz zur Deutung des Quinkunx: zwei einander fremde Energien müssen miteinander verbunden werden.

Der Quinkunx ist deshalb weder eindeutig den analytischen oder herausfordernden noch den synthetischen oder harmonischen Aspekten zuzuordnen. Er deutet ein Potenzial an, das aber nicht immer verwirklicht werden kann. Er verlangt einen großen Einsatz, ohne Erfolg zu garantieren. Dabei mag die Aussicht zunächst günstig erscheinen. Am Ende gelingt es jedoch häufig nicht, die beteiligten Energien wirklich zu integrieren. Wenn zum Beispiel Venus und Mars im Quinkunx zueinander stehen, versucht der Horoskopeigner vielleicht, Tatkraft und Energie darauf zu verwenden, dass sich Ästhetik entfalten kann und daraus ein stabiles Selbstwertgefühl entsteht. Allerdings wird zumeist ein Gefühl bleiben, dass alle Anstrengungen nie ganz genügen und die letzte Befriedigung versagt bleibt. Daher gilt der Quinkunx eher als schwieriger oder auch als Sehnsuchtsaspekt. Auf der anderen Seite zeigt er aber wichtige Themen an, denen sich ein Horoskopeigner stellen muss. Der ausbleibende Erfolg kann dazu führen, das eigene Verhalten und die Muster zu überdenken und gegebenenfalls zu revidieren. In dem Sinne zeigt der Quinkunx neue Wege auf. Im Gegensatz zum Quadrat oder zur Opposition wirkt er dabei nicht als ständiger Stachel im Fleisch.

 

( Quelle: weitgehend AstroWiki )