Das Tierkreiszeichen Fische


Tierkreiszeichen Fische:
Darstellung aus
dem Liber Astronomicus von
Guido Bonatus, 1491

 

Symbol: Fische-Symbol

Element: Wasser

Qualität: veränderlich

Polarität: Yin/weiblich

Zeichenherrscher: Neptun, früher Jupiter

Sonne in den Fischen: etwa vom 20. Februar bis zum 20. März

Jahreszeit: Ausklang des Winters, Schneeschmelze, Wassermassen, stille Vorahnung des kommenden Frühlings

Kultur: Fastenzeit, Rückzug nach innen

Körperbereich: Füße

Namen gebendes Sternbild: Pisces

 

Astrologische (Be-)Deutung

 


Die Analogie Fische-Februar symbolisiert das Wärmen
am inneren Feuer, wenn es draußen noch kalt und rau ist.
Gleichzeitig weist das Feuer auf das nahende Frühjahr hin.

 

Die Fische sind das zwölfte und letzte Zeichen des Tierkreises. Hier geht es um den Wunsch des Individuums, in etwas Größerem aufzugehen, das über die Beschränkungen des menschlichen Daseins hinausgeht.

Menschen, die mit einer Betonung dieses Zeichens geboren wurden, verfügen über viel Fantasie, Sehnsucht und Ahnungsvermögen. Spiritualität und Religion spielen in ihrem Leben eine wichtige Rolle. Sie haben einen unvermittelten Zugang zur geistigen Welt, wo das Ursache-Wirkungs-Prinzip und die Gesetze der Materie keine Gültigkeit haben.

Außerdem ist ihre soziale Ader stark ausgeprägt. Sie können anderen selbstlos helfen und sich für deren Wohl aufopfern, denn sie empfinden deren Leid in einer Weise, als wäre es das eigene. Mit seismographischer Genauigkeit nehmen sie Dinge wahr, die um sie herum stattfinden.

Die Gefahr besteht darin, die Grenzen zwischen sich und anderen nicht mehr wahrzunehmen und sich zu verlieren. Weil die Sehnsucht nach Verschmelzung so ausgeprägt ist, neigen sie dazu, im anderen aufzugehen und sich selbst völlig zu vergessen.

Fische-Geborene sind häufig Träumer. Sie wollen es nicht wahrhaben, wenn die Realität anders ist, als sie es sich in ihrer Fantasie vorstellen. Stattdessen sehnen sie Idealzustände herbei. Sie wollen selbst erlöst werden und andere erlösen. Wenn sie sich dessen nicht bewusst sind, besteht die Gefahr, Süchten jedweder Art zu verfallen. Fische-Geborene haben ein tiefes Gefühl für die Einheit allen Lebens und die Verbundenheit aller Menschen.

Das Tierkreiszeichen Fische verleiht den Achsen und Planeten, die sich in ihm befinden, etwas Ungreifbares, Feingefühl und Hingabefähigkeit.

Mit ihrem Oppositionszeichen Jungfrau haben die Fische die Fähigkeit gemein, sich an Vorhandenes anzupassen: Die Jungfrau kann sich in die gegebenen Umstände einfügen und ihre Ansprüche danach richten, die Fische identifizieren sich mit diesen Umständen. Mit den anderen beiden Wasserzeichen, Krebs und Skorpion, teilen die Fische die Tiefgründigkeit: Beim Krebs reicht diese in die seelischen Tiefen, beim Skorpion in die Abgründe des Daseins und bei den Fischen in das, was alle Menschen miteinander verbindet. Von den beiden Zeichen, die zu ihnen im Quadrat stehen, können die Fische Umgang mit dem Intellekt ( Zwillinge ) und Überzeugungskraft ( Schütze ) lernen.

 

Würden


In den Fischen ist Venus erhöht und Merkur im Exil.

 

 

Mythologie des Sternbilds


Es handelt sich hier um zwei in verschiedene Richtungen schwimmende Fische, deren Schwanzflossen durch ein Band miteinander verbunden sind. In der griechischen Mythologie werden die Fische vor allem mit Aphrodite, der Göttin der Schönheit und der Liebe, in Verbindung gebracht. Sie befand sich auf der Flucht vor dem Ungeheuer Typhon, das die Erdmutter Gaia in ihrem Zorn auf die Götter gehetzt hatte. Aphrodite verbarg sich mit ihrem Sohn Eros am Ufer des Euphrat im Schilf. Da schwammen zwei Fische herbei und brachten die beiden in Sicherheit. Einer anderen Version zufolge waren es Aphrodite und Eros selbst, die sich in die Fische verwandelten und durch das Band auf immer miteinander verbunden sind.

 

( Quelle: Angelehnt an AstroWiki )